Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 


http://myblog.de/difficultlife

Gratis bloggen bei
myblog.de





hass der liebe

Ich hasse Dich
weil du mich nicht liebst

Ich hasse Dich
weil du mich ignorierst

Ich hasse Dich,
weil Du nur aus Mitleid mit mir redest

Ich hasse Dich
weil Du nur so tust
als ob Du mich mögen würdest

Ich hasse Dich dafür
dass ich das alles nur weiss,
weil es offensichtlich ist,
nicht weil es mir jemand gesagt hat

Ich hasse Dich
weil du mir Anlass gegeben hast
mir Hoffnungen zu machen und ich dadurch
der glücklichste Mensch auf Erden war.

Ich hasse Dich
weil du weißt
wie sehr ich Dich liebe und
das ich alles für Dich tun würde
es aber nicht respektierst

Ich hasse Dich
weil du von dem einen
auf den anderen Tag so wurdest
wie du jetzt bist und
mir nicht sagst, warum

Ich hasse Dich
weil ich jeden Tag
jede Minute
jede Sekunde
an Dich denken muss
und es von Tag zu Tag
intensiver und unerträglicher wird

Ich hasse Dich
weil ich keinen Abend einschlafe
ohne nicht
wegen Dir geweint zu haben.

Ich hasse Dich
weil ich Angst habe
meine Freunde wegen Dir
zu verlieren
weil ich nur von Dir
reden kann


Ich hasse mich
weil ich es keinem gönnen kann
glücklich zu sein
auch wenn ich es will

Ich hasse mich
weil ich mich so für dich veränderte


Ich hasse mich
und dich
uns
weil ich Dich liebe
schon so lange
um jeden Tag mehr
schmerzhafter

uns
wird es jemals
ein "uns" geben?

Ich werde jedenfalls alles dafür tun
das weisst du
und dafür
hasse ich Dich am meisten!

Dafür
und dafür das ich Dich liebe!
4.6.08 20:54


Werbung


Das Ende

Als ich lachte, sagte man mir, ich sei kindisch. Also machte ich fortan ein ernstes Gesicht. Das Kind in mir blieb, aber es durfte nicht mehr lachen.

Als ich liebte, sagte man mir, ich sei zu romantisch. Also lernte ich, mich realistisch zu zeigen. Und verdrängte so meine Liebe.

Als ich reden wollte, sagte man mir, darüber spricht man nicht. Also lernte ich schweigen. Die Fragen , die in mir brannten, blieben ohne Antwort.

Als ich weinte, sagte man mir, ich sei einfach zu weich. Also lernte ich, Tränen zu unterdrücken. Ich weinte zwar nicht mehr, doch hart wurde ich auch nicht.

Als ich zu vereinsamen begann, sagte man mir, das löse meine Probleme nicht. Ich solle ein neues Leben beginnen und alles hinter mir lassen.

Aber wirklich leben konnte ich nicht mehr, ich hatte es verlernt.

Als ich Monate später mich versteckte und das Leben in mir erloschen war, sagte man gar nichts mehr.

Und jeder für sich versuchte leise, das Unbehangen mit Blumen ins Grab zu werfen.
4.6.08 20:55


Hallo... ich bins. Ich bin über 16 Jahre alt, darf demnach legal trinken und andere Perversitäten ohne Einverständnis meiner Eltern ausleben. Ich bin egozentrisch. Manchmal. Ich bin sehr stark. Wenn ich will. Ich will sehr selten. Ich bin das Nesthäckchen. ich komme mit meinem Leben gut klar. Ich lüge oft, jedoch nur in einziger und alleiniger Gegenwart meiner selbst. Ich mag Kontraste. Ich liebe es, meine Grenzen auszutesten. Und auszuweiten. Ich brauche Freiheit, um zu atmen. Ich bin sehr emotional. Ich falle. Ständig. Immer tiefer. Jedoch bin ich leidenschaftlicher Freeclimber, was für ein wundervolles Gleichgewicht sorgt. Mein Leben ist eine Achterbahn. Eine Marionette, es wird willkürlich an den Fäden gezogen. Ich versuche ständig, mir die Welt zu erklären, da ich bis jetzt noch niemanden gefunden habe, der eben dies in meine Worte fassen kann. Eigentlich bin ich multilingual, meine eigene Sprache jedoch verstehe ich am Besten und gar nicht. Ich bin selbstbewusst und laut, wenn du mich nicht einschüchterst und mir den Mund verbietest. Ich schreibe viel, so sehe ich später, ob ich mich selbst belogen habe. Schwarz auf weiß. Ich brauche viel Zeit. Viel Zeit, um zu vergessen. Ich hänge sehr lange im selben Level. Ich will alleine sein, damit mich keiner verlassen kann. Ich bin auf der Suche nach mir selbst. Ständig. Mit dem Hintergedanken, dass ich niemals ankommen werde. Ich lebe in meiner eigenen Welt. Ich lasse es ständig regnen. Melancholie und Euphorie gehören zu meinem Leben wie Erdbeermarmelade zum Frühstück. Ohne Musik und den Wunsch Aussehen zu behalten gäbe es für mich keinen Anlass, mich physisch zu betätigen. Ich lebe in der Überzeugung, den Weltuntergang miterleben zu dürfen. Ich wäre gerne gefühlskalt. Und unsensibel.
Und dabei bin ich eigentlich nur ich
28.6.08 11:28





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung